Wir freuen uns, seit dem 1. September 2015 einen neuen Fachhändler zu unseren Partnern zählen zu dürfen: Mit KiSiNA im Schwarzwald haben wir einen kompetenten und verlässlichen Händler gefunden, der den Süden der Republik stärkt und sich allen Fragen und Wünschen rund um die Themen Babyschale, Reboarder und Folgesitze annimmt.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung am Donnerstag, den 17.09.2015 von 15 bis 18 Uhr können Sie nicht nur die beiden Inhaberinnern und das Sortiment kennenlernen, sondern auch Beratungstermine vereinbaren und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Währenddessen tobt Ihr Nachwuchs ausgelassen im Bällebad oder der Spielecke und freut sich im Anschluss über einen Gutschein für eine kostenlose Kugel Eis.

Interview mit KiSiNA

Kisina logoAuf der KiSiNA-Webseite finden Sie alle interessanten Informationen rund um den Laden, die Öffnungszeiten und das Sortiment. Sie können bei KiSiNA nicht nur Kindersitze kaufen, sondern auch eine Trageberatung in Anspruch nehmen, Tragetücher und Komforttragen ausprobieren oder nach Herzenslust Babykleidung einkaufen.

Und da wir ahnen, dass Sie so neugierig sind wie wir, haben wir einen kleinen Blick hinter die Kulissen gewagt und Nadine und Anika nicht nur zu ihrem Laden, sondern auch zu ihrer Motivation und ihren Zielen befragt.

 

Hallo Anika, hallo Nadine,
wir freuen uns sehr darüber, dass wir mit KiSiNA in Freudenstadt einen hübschen Standort im Herzen Baden-Württembergs dazugewinnen konnten.

KiSiNA Laden und Schaufenster

 

1. Wie seid ihr auf die Idee gekommen, ein Fachgeschäft rund um die Themen
Kindersitze und Babytragen zu eröffnen?

Nadine: „Mich beschäftigt das Thema Kindersicherheit im Auto schon seit vielen Jahren. Mir war immer sehr wichtig, dass meine eigenen Kinder und meine Tages- & Pflegekinder sicher unterwegs sind. Leider habe ich trotz eigentlich guter Recherche erst sehr spät von Reboardern erfahren, so dass meine eigenen Kinder wie „so üblich“ nach der Babyschale vorwärts fuhren. Durch Zufall stieß ich vor rund drei Jahren auf Reboarder und auf den Verein „Reboard-Kindersitze e.V.“. Meine jüngste Tochter zog kurz vor ihrem 5. Geburtstag in einen Reboarder um und war überglücklich. Seit etwa zwei Jahren berate ich Eltern ehrenamtlich bei der richtigen Wahl des Kindersitzes. Da es in unserer Gegend schwierig ist bzw. war, eine gute Beratung zu finden und es mich immer mehr ärgerte, dass Eltern in diversen Babygeschäften entweder gar nicht oder schlecht beraten wurden, entstand die Idee, selbst ein Fachgeschäft zu eröffnen. Mit Anika habe ich jemanden gefunden, mit dem ich meinen Traum wahr werden lassen konnte.

Zum Tragen bin ich durch meine Zeit als Tagesmutter gekommen. Ich war genervt von dem großen, sperrigen Geschwisterwagen. Deshalb probierte ich eine Tragehilfe aus und war begeistert. Ich konnte 1 -2 Kinder tragen und hatte trotzdem beide Hände frei für die anderen Kinder. Der Geschwisterwagen wurde verschenkt und nach und nach zogen noch weitere Tragehilfen und Tücher ein. Inzwischen habe ich meine mittlere Tochter schon „angesteckt“ und wir tragen oft im Tuch Partnerlook.“


2. Freudenstadt ist ein schmuckes, kleines Städtchen im Schwarzwald
und ein heilklimatischer Kneippkurort. Warum habt ihr KiSiNA gerade dort eröffnet? Ist die Freudenstädter Bevölkerung bereit für moderne Errungenschaften wie rückwärtsgerichtete Kindersitze und Babytragen?

Das beschauliche Freudenstadt im Schwarzwald

Nadine & Anika:Bei der Wahl des Standortes waren uns mehrere Punkte wichtig. Zum Einen haben wir darauf geachtet, dass wir möglichst weit von anderen Fachhändlern entfernt sind. Außerdem haben wir nach einem Ort gesucht, der attraktiv genug ist, um auch einen Tagesausflug zum „Reboarderkauf“ in Betracht zu ziehen. Freudenstadt ist eine tolle Stadt mit vielen Erlebnismöglichkeiten für Familien: Es gibt bei uns den Marktplatz mit den Wasserfontänen (direkt daneben ist ein großer Spielplatz), das Panorama Bad, das Teddy Museum, die Experimenta (ein Erlebnismuseum für Kinder), den Barfußpark in Dornstetten und vieles mehr. Dass es in Freudenstadt sehr viele Babys und Kinder gibt, fiel uns erst auf, als der Standort schon beschlossene Sache war.“


3. Was macht euer Geschäft so besonders?

Nadine & Anika: „Die Beratung! Wir verkaufen ausnahmslos Produkte, von denen wir überzeugt sind und die wir auch für unsere eigenen Kinder nutzen würden bzw. nutzen. Wir nehmen uns viel Zeit, um für jede Familie den perfekten Sitz/ das perfekte Tragetuch/ die perfekte Tragehilfe zu finden.“


4. Ihr seid beide Mütter: In welchen Kindersitzen transportiert ihr

eure eigenen Kinder und warum? Habt ihr selbst auch eine Beratung in
Anspruch genommen, um eure Sitze zu kaufen?

Anika: „Ja, ich habe mich beraten lassen. Unser kleines Kind (31 Monate) fährt rückwärts im Axkid Kidzofix. Das 7jährige Kind wird vorwärts in einem Cybex Q-Fix transportiert.“

Nadine: „Meine älteste Tochter ist inzwischen über 1,50 m groß und muss nicht mehr im Kindersitz fahren. Im Mama-Auto wird die mittlere Tocher im Römer Kidfix transportiert. Unsere Jüngste fährt rückwärts im Römer Multitech II. Im Papa-Auto steht für unser Mittelkind der Recaro Monza Nova Seatfix. Die Kleinste fährt dort rückwärts im BeSafe iZi Kid X3.
Mir ist wichtig, dass meine Kinder in allen Autos sicher unterwegs sind. Statistisch gesehen passieren die meisten Unfälle auf Kurzstrecken, deshalb möchte ich, dass meine Kinder jeden Meter in einem sicheren Sitz fahren. Die Gruppe II/III-Sitze haben wir nach sehr guter Beratung in einem Fachgeschäft gekauft. Unsere Reboarder habe ich nach intensiver Recherche in einem Geschäft gekauft, in dem das Personal leider gar keine Ahnung hatte und mir auch den Einbau nicht korrekt erklären konnte.


5. Ihr feiert am 17. September eure Eröffnung. Was ist euer langfristiges Ziel? Und wie, glaubt ihr, sieht die Kindersitzwelt in zehn Jahren aus?

Plaket Ladeneröffnung KiSiNA

Nadine & Anika:

„Wir möchten unseren Kunden näherbringen, warum es wichtig ist, gute Kindersitze und Tragen zu kaufen. Uns ist wichtig, dass Kinder nicht nur sicher, sondern auch bequem fahren.

In zehn Jahren werden vorwärtsgerichtete Gruppe 1-Sitze genauso selten sein wie es zur Zeit Reboarder – leider zum Teil noch – sind. Reine Sitzerhöhungen sind komplett aus dem Handel verschwunden. Kindersitze dürfen nur noch in richtigen Fachgeschäften verkauft werden, nicht mehr im Super- oder Babymarkt. Klingt nach Träumerei, aber wir erleben ja gerade, dass Träume manchmal wahr werden.“

 

 

Wir wünschen Anika und Nadine das Allerbeste für die Verwirklichung Ihres Traums und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit KiSiNA.

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