ADAC Kindersitz-Test 2018 Frühjahr

Wie jedes Jahr im Mai veröffentlichte der ADAC am 22.05.2018 den ersten Teil seines Kindersitztests für das Jahr 2018. Die Testergebnisse aus dem vorhergehenden Test im Herbst 2017 sind hier zu finden: ADAC Kindersitztest 2017, Herbst. Im diesjährigen Frühjahrstest haben ADAC, ÖAMTC, TCS und Stiftung Warentest 23 Kindersitzmodelle auf Mark und Bein getestet, darunter gleich mehrere Reboardkindersitze wie zum Beispiel den Britax-Römer Swingfix i-Size oder Maxi-Cosi Pearl One i-Size.

Schon im vergangenen Herbst wurden gleich mehrere drehbare Kindersitze mit den beiden Britax-Römer Sitzen Dualfix i-Size und Swingfix i-Size, dem Cybex Sirona S und dem Jane Gravity getestet. 11 Sitze der diesjährigen Frühjahrsauswahl sind unter der i-Size Prüfnorm zugelassen und zeigen so, dass alle Hersteller zunehmend mit neusten Entwicklungen im Markt präsent sind. Im folgenden Text erfahren Sie wie die Sitze im einzelnen abgeschnitten haben und wie auch in den Vorjahren haben wir dazu den  ADAC- Testleiter des Kindersitztests, Herrn Ratzek, gesprochen und ein bisschen genauer nachgefragt.

ADAC Kindersitztest 2018 / Frühjahr

Im Mai 2018 wurden folgende Testergebnisse für Kindersitze veröffentlicht:

 

Die Babyschalen im Frühjahrstest 2018

Mit der Kiddy Evoluna i-Size 2, der Britax-Römer Baby-Safe 2 i-Size und der Babyschalen Maxi-Cosi Rock wurden 3 für uns interessante Babyschalen vom ADAC getestet.  Die Schale aus dem Hause Kiddy, sowie die  die Maxi-Cosi Rock wurden mit Base getestet (obligatorische Nutzung für die Evoluna i-Size).  Die Maxi-Cosi Rock wurde zweifach getestet: mit und ohne Nutzung der Isofix Basisstation Family Fix One i-Size. Die Britax Babyschale Baby-Safe i-Size 2, nutzbar mit und ohne Nutzung einer Isofixbasisstation, wurde ausschließlich ohne Basisstation in diesem Test überprüft.

Kiddy Evoluna i-Size 2

Die neue i-Size-Babyschale von Kiddy Evoluna i-Size 2 schnitt mit einer Gesamtnote von 1,7 beim Test ab. Mit einem geringen Verletzungsrisiko beim Frontcrash und sehr geringem Verletzungsrisiko im Seitencrash  schloss die Kiddy Evoluna i-Size 2 beinahe mit einem „Sehr Gut“ ab. Wie schon ihr Vorgängermodell Evo-Luna i-Size konnte sie so im Test überzeugen. Insbesondere Eltern, die viele Langstrecken reisen, möchten für diese Zwecke die im Auto nutzbare Liegeposition nicht missen. Wir empfehlen im Alltag das Kind so aufrecht als möglich aus Sicherheitsgründen zu transportieren.

Maxi-Cosi Rock mit und ohne Family One i-Size Basisstation

Die Babyschale Maxi-Cosi Rock wurde mit und ohne Basisstation getestet. Wie auch schon in den Vorjahren bei manchen Babyschalentestergebnissen, schneidet die Babyschale mit dem Fahrzeuggurt angeschnallt mit einer 1,5 im Frontalcrash und einer 1,4 im Seitencrash ein wenig besser ab. Dies ist möglicherweise dem höheren Gurtansatz des Fahrzeugsgurts am Schalenrand geschuldet, der die Schale so fixiert, dass sie weniger nachfedern kann. Allerdings sind die Abweichungen in der Realität oft nur Nuancen und wir raten Ihnen durchaus zur Nutzung einer Babyschalenbasisstation zur Erleichterung des Alltags und zur einfachen Fixierung der Babyschale im Fahrzeug. Zumal die Ergebnisse bei Nutzung der Babyschale mit der zugehörigen Family One i-Size Basisstation mit einer 1,2 im Frontalcrash und einer 1,9 im Seitencrash auch sehr überzeugend sind.

rote Babyschale i-Size gegurtet mit Flugzulassung
Britax Römer Baby-Safe i-Size 2 in rot

 

Britax Römer Baby-Safe 2 i-Size

Diese Babyschale aus dem Hause Britax-Römer wurde seit dem Test der Baby-Safe i-Size letzten Test im Frühjahr 2017 noch leicht modifiziert und im aktuellen Test nur gegurtet ohne Isofixstation, mit einem sehr ansehnlichen Ergebnis, getestet. Durch Modifikationen im Seitenaufprallschutz am aktuell getesteten Babyschalenmodell Baby-Safe i-Size 2 sind die Testnoten bei gegurteter Nutzung mit einer 1,4 im Frontalcrash und einer 1,4 im Seitencrash sehr gut!

Die Ergebnisse bei Nutzung der i-Size Base, einer brillianten 0,9 im Frontalcrash und einer 1,8 im Seitencrash, sind sicherlich auch für die Nutzung der Baby-Safe 2 i-Size sehr ähnlich anzusetzen. Nutzt man die neigungsverstellbare i-Size Flex Base aus dem Frühjahrstest 2017 sind mit einer 1,1 im Frontalcrash und 1,9 im Seitenaufprall ebefalls gut.

 

Sehen Sie hier im Überblick die einzelnen Crashtestergebnisse der Babyschalen aus dem Frühjahrstest 2018:

Maxi-Cosi Rock +

Family Fix One i-Size

Im Frontalcrash: 1,2

Im Seitencrash: 1,9

Maxi-Cosi Rock gegurtet

Im Frontalcrash: 1,5
Im Seitencrash: 1,4

Britax Römer Baby-Safe 2

i-Size gegurtet 
Im Frontalcrash: 1,4
Im Seitencrash: 1,4

Kiddy Evoluna i-Size 2

Im Frontalcrash: 1,8
Im Seitencrash: 1,5

Wie Sie sehen, unterscheiden sich die Testergebnisse für den Einbau mit Isofixbase nur in Nuancen von den Ergebnissen für den gegurteten Einbau. Ob Sie die Babyschalen anschnallen oder sie mit Isofix-Base verwenden, ist damit hauptsächlich eine Sache des persönliches Geschmacks und der Handhabung.

Darüber, dass Isofix nicht pauschal sicherer ist als der Einbau eines Kindersitzes mit dem Fahrzeuggurt, haben wir im Rahmen des Herbsttests 2015 schon einmal geschrieben, dies können Sie hier nachlesen: Ist Isofix wirklich sicherer?

Reboardkindersitze im ADAC-Test Frühjahr 2018

Neben den Babyschalen wurden im Frühjahrstest auch sechs Reboardkindersitze getestet:

  • Maxi-Cosi Pearl One i-Size
  • Britax Römer Dualfix i-Size
  • Britax Römer Swingfix i-Size
  • Concord Ultimax i-Size
  • Cybex Sirona S i-Size
  • Jané Gravity

Bei allen diesen Kindersitzen handelt es sich um Sitze, die nach der neuen i-Size-Norm zugelassen sind. Erfreulich ist, dass gleich zwei Sitze dieser Kategorie reine Reboardkindersitze sind, nämlich der Swingfix i-Size und der Pearl One i-Size. Diese beiden Sitze punkten entsprechend auch in ihren Sicherheitsnoten. Dualfix i-Size, Sirona S i-Size, der Ultimax i-Size und der Gravity können jeweils in und entgegen der Fahrtrichtung installiert werden.

Die Crashtestwerte der Reboardkindersitze

Die vom ADAC präsentierten Sicherheitsnoten stellen immer den schlechtesten Ergebniswert des jeweiligen Sitzes dar, was im Falle von in Fahrtrichtung drehbaren Reboardkindersitzen insgesamt oft zu einer schlechteren Gesamtnote führt, obwohl die reinen Werte aus den Tests beim Rückwärtseinbau in der Regel sehr gut sind. Grund dafür ist, dass die Belastungswerte für Kopf, Genick und Brust beim vorwärtsgerichteten Einbau von (Reboard-)Kindersitzen erheblich höher sind als im rückwärtsgerichteten Einbau. Des Weiteren wird gerne die oft kompliziertere Handhabung bemängelt, sodass die Endnote bei Reboardern mit Vorwärtsfunktion für Eltern oft schwierig verständlich ist.

Wir haben deshalb wieder wie nach jedem Test mit Herrn Ratzek, dem Testleiter des ADAC-Kindersitztests, gesprochen und auch die reinen Rückwärtswerte der Kindersitze abgefragt und uns erklären lassen, warum welcher Sitz eine Abwertung bekam.

Maxi-Cosi Pearl One i-Size

Der Pearl One i-Size aus dem Hause Maxi-Cosi ist seit Anfang des Jahres neu auf dem deutschen Markt. Der Sitz ist baugleich zum beliebten Maxi-Cosi 2Way Pearl. Der Sitz wird zusammen mit der Basisstation Family Fix One i-Size genutzt, auf die auch die oben beschriebene Maxi-Cosi Rock Babyschale aufklickbar ist. Mit einem geringen Verletzungsrisiko im Front- und Seitencrash schnitt der Kindersitz mit einer Sicherheitsnote von 2,1 gut ab.

Britax Römer Dualfix i-Size

Der Dualfix i-Size  ist seit einigen Monaten ein sehr beliebter Kindersitz auf dem Markt. Besonders interessant ist die praktische Drehfunktion, die sich in jeder Neigungsposition verstellen lässt. So kann das Kind einfach ins Auto reingesetzt und angeschnallt werden und dann in Fahrtposition gebracht werden. Dieser beliebte i-Size Kindersitz konnte im Test mit einem geringen Verletzungsrisiko im Front- und Seitencrash mit einer Gesamtnote in der Sicherheit von 1,9 überzeugen. Wer sich fragt, wie die Werte in der reinen Rückwärtsnutzung sind, darf im nächsten Abschnitt über den Swingfix i-Size aufmerksam lesen. Denn dieser baugleiche Sitz hat keine Vorwärtsfunktion und brilliert nicht nur in der Sicherheitsnote!

Testsieger ADAC 2018
Swingfix i-Size: drehbarer Reboarder mit Plustest

Britax Römer Swingfix i-Size

Der Swingfix i-Size Reboardkindersitz von Britax Römer ist seit Anfang des Jahres der Liebling der Kindersitzprofis! Dieser tolle Reboarder ist aktuell der einzige reine Reboarder mit Drehfunktion zum komfortablen Einstieg des Kindes. Er verfügt über eine tolle Neigungsverstellung und kann so auch in Autos mit steilerer Rücksitzbank gut genutzt werden. Auf das Ergebnis dieses Reboarders waren wir besonders gespannt und freuen uns sehr, dass der Sitz eine fantastische 1,0 in der Frontaltestung und eine 1,7 im Seitenaufprall erzielen konnte! Mit der Gesamtsicherheitsnote von 1,4 ist dieser Sitz Testsieger seiner Kategorie.

 

Concord Ultimax i-Size

Sorgenkind im diesjährigen Frühjahrstest ist der Concord Ultimax i-Size. Dieser Sitz konnte dem abgeprüften Frontalcrash nicht standhalten und die Sitzschale zerbrach. Der Hersteller Concord hat sofort reagiert und angekündigt die Produktion dieses Kindersitzes nicht weiterzuführen. Außerdem wurden im Bezug  Spuren vom Schadstoff Naphtalin nachgewiesen, welcher in Verdacht steht, krebserregend zu sein. Dieser Schadstoff wurde ebenfalls im Jané Gravity Kindersitz gefunden.

Cybex Sirona S i-Size

Der Sirona S i-Size aus dem Hause Cybex ist ein weiterer Reboardkindersitz in der beliebten Sirona-Reihe mit dem charakteristischen rundem Design. Der Kindersitz kann ebenfalls zum bequemen Einstieg zur Seite gedreht werden. Cybex beweist auch bei diesem Kindersitz einmal mehr, dass seine Sitze im Seitenaufprall brillieren. Dem Sirona S i-Size wird ein sehr geringes Verletzungsrisiko im Seitencrash attestiert! Im Frontalcrash beim Einbau rückwärts wird der Sitz mit 2,0 bewertet. Durch die Nutzbarkeit in Fahrtrichtung und erheblich höheren Belastungswerten im Frontalcrash ist die Gesamtnote im Frontalcrash allerdings nur eine 2,9. Mit einer Gesamtnote von 2,1 in der Sicherheitsbewertung schneidet der Sitz aber gut ab.

Jane Gravity

Der Jané Gravity Kindersitz ist ein vor- und rückwärts nutzbarer, drehbarer Kindersitz für Kleinkinder bis 105cm. Der Kindersitz hat im rückwärtigen Einbau beim Frontalaufprall eine Note von 1,7 erreicht, wie uns das ADAC Testzentrum in Landsberg mitteilte. Wie bei anderen Kindersitze, die auch vorwärts nutzbar sind, zählt hier wieder das schlechtere Testergebnis im Crash, welches eine 2,0 im Vorwärtseinbau ist. Mit einer 3,0 im Seitencrash ist der Sitz damit insgesamt auf 2,7 in der Sicherheit bewertet worden. Bei Nutzung im rückwärtseingebauten Modus ist der Sitz im Preis-Leistungsverhältnis sicherlich ein interessanter drehbarer Reboardkindersitz unter 400€. Leider wurde, wie im oben beschriebenen Concord Ultimax i-Size, auch in diesem Sitz aus dem Hause Concord Jané Naphtalin gefunden. Der Hersteller reagierte prompt und stellte uns Händlern und auch dem ADAC unabhängige Laboranalysen zur Verfügung, in denen kein Schadstoffrückstand nachgewiesen wurde. Denkbar ist, dass der Schadstoff während der Lagerung und einer Schädlingsbekämpfung am Lagerort vom Bezug aufgenommen wurde. Wir hoffen in einem späteren Nachtest von der Schadstofffreiheit der Bezüge zu erfahren.

 

Kindersitze für größere Kinder ab 15kg

In der Kindersitzgruppe 2/3 wurden Sitze für Kinder nach dem Reboardkindersitz getestet. Bei diesen vorwärtsgerichteten Kindersitzen wird das Kind mit dem Fahrzeuggurt angeschnallt.

Im diesjährigen Kindersitztest waren mehrere interessante Produkte, insbesondere der erste nach i-Size zugelassene Kindersitz dieser Klasse, der BeSafe iZi Flex Fix i-size. Getestet wurden des Weiteren der Joie Traver, der Recaro Monza Nova Evo Seatfix und der Recaro Monza Nova Evo. Erfreulich ist, dass die Crashtestergebnisse in der Nackenbelastungsmessung aller Sitze sehr eng beieinander liegen. Laut Aussage von Andreas Ratzek, dem Testleiter des ADAC-Testzentrums in Landsberg am Lech, trennen die Sitze tatsächlich wenige Zehntel. 

iZi Flex fix i-Size Kindersitz für ältere Kinder von BeSafe

BeSafe iZi Flex fix i-Size

Dieser Kindersitz ist der erste nach i-Size Regulierung zugelassene Kindersitz. Besonders ist, dass damit ausreichend großgewachsene Kinder ohne das bisher gewohnte Mindestgewicht von 15kg in dieser Sitzklasse, in einen vorwärtsgerichteten Kindersitz mit ausschließlicher Nutzung des Fahrzeugsgurt wechseln können. Der Sitz verfügt über die Möglichkeit zwei Seitenteile aufzustecken zum besseren Seitenschutz, wie schon bei anderen BeSafe-Kindersitzen als SIP benannt.

Die Bewertung mit 1,2 im Seitenaufprall beweist, dass hier in der Entwicklung und Umsetzung des Sitzes sehr gut gearbeitet wurde. Der Sitz verfügt über ein Brustpad, welches verpflichtend genutzt werden muss und anders als bei anderen Sitzen nicht abnehmbar ist. Tests beim ADAC haben ergeben, dass eine Nichtnutzung des Pads zu einer Mehrbelastung von 1000N in den Nackenbelastungswerten führt. Die Bewertung mit 2,6 im Frontalcrash ist um 2 Hundertstel leider ganz knapp
an einer noch guten Bewertung vorbeigeschrabbt, was dem Sitz insgesamt aber nicht nachteilig angelastet werden sollte, überwiegen in der Übersicht des ÖAMTCs
und auch in der Gesamtbewertung eindeutig die starken Vorteile des Sitzes.

Joie Traver

Dieser Sitz darf sich Testsieger in seiner Klasse rühmen. Mit einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis hat der Sitz mit geringem Verletzungsrisiko im Front- und Seitencrash gepunktet. Mit einer Gesamtbewertung von 1,8 im Sicherheitsbereich ist dieser Sitz sicher und bequem und immer ein Probesitzen mit Ihrem Kind wert.

Recaro Monza Nova Evo / Recaro Monza Nova Evo Seatfix

Die beiden Folgesitze aus dem Hause Recaro konnten im Test mit ordentlichen Ergebnissen punkten, erhielten Sie beide insgesamt gute Noten in der Sicherheit, einzig mit Nuancen abweichend bei Nutzung von Isofix als Sicherung des Kindersitzes beim Monza Nova Evo Seatfix. Die breite Polsterung im Seitenbereich ermöglicht ein geringes Verletzungsrisiko im Seitencrash. Ein leichtes Verbiegen der Gurtführungshörnchen im Frontalcrash führte zur durchschnittlichen Bewertung in diesem Bereich. Allerdings sind auch hier die Abweichungen zu den Einzelwerten im Frontalcrash der anderen getesteten Sitzen in dieser Klasse sehr gering.

 

Weitere Informationen zum Kindersitztest 2017 erwarten Sie hier:

Hier finden Sie unsere Analysen zu den Kindersitztests der Vorjahre:

6 Kommentare zu “ADAC Kindersitz-Test 2018 Frühjahr”

  1. An schrieb:

    Schade, dass auch hier so einseitig berichtet wird. Tatsächlich ist weder i-Size noch Isofix das non plus ultra in Sachen Sicherheit. Und eine Base macht nicht für jeden Familienalltag Sinn, besonders nicht wenn der aus Taxifahrten oder car sharing besteht. Für uns ist neben der Sicherheit das Gewicht entscheidend, und die Flugzeugzulassung. Dafür ist dieser Bericht über drehbare i-Size Sitze leider nutzlos… Interessant wäre eine wirkliche Innovation gewesen, wie zum Beispiel der Hy5 TT von Nachfolger

    • Die Kindersitzprofis - Friederike schrieb:

      Hallo An,
      wir werden gerne über den HY5 berichten, wenn er im Test gewesen ist. Im diesjährigen Test ist er nicht gewesen, weshalb wir uns auf die Sitze konzentrieren, die dort für unsere Kunden interessant waren. Dass eine Base nicht immer die einzige Lösung ist, zeigt der Test ja auch gut, da dort immer wieder Babyschalen ohne Isofixstation getestet werden und sehr gut abschneiden.

  2. Kai schrieb:

    …wann werden endlich auch Heckaufprälle getestet?! Wäre super, wenn sich die Kindersitzprofis dafür einsetzen könnten. Immerhin erfahren nach meiner Schnellanalyse der ADAC Unfallstatistik (https://www.adac.de/_mmm/pdf/Ufo%20Junge%20Fahrer_177%20KB_149526.pdf) pro 100 Unfälle 63 Autos von vorn, 36 von hinten und 14 einen seitlichen Aufprall (Kollisionen mit Fussgängern ignoriert).

    • Die Kindersitzprofis - Friederike schrieb:

      Hallo,

      zunächst einmal richten wir uns bezüglich Unfällen immer erst einmal nach dem uns am wahrscheinlichsten passierenden Unfall. Dass man hier mit Wahrscheinlichkeiten aus der Unfallforschung arbeitet, hast du schon selbst zitiert. Die meisten schweren Unfälle beinhalten also ein Frontal- oder auch Seitencrashszenario. Wir fokussieren und deshalb zunächst darauf und empfehlen deshalb so lange als möglich rückwärts im Auto zu fahren.
      Zum anderen ist bekannt, dass die Wahrscheinlichkeit einer schweren Verletzung nach einem Heckunfall geringer ist, als nach einem Frontalunfall. Lediglich bei sehr schweren Unfällen mit sehr hohen Geschwindigkeiten zum Beispiel am Stauende kann kein Kindersitz der Welt mehr schützen, egal welche Fahrtrichtung.

      Zusätzlich dazu ist es bei Auffahrunfällen auch so, dass beide Autos zunächst sich nach vorne bewegen und sich so die Geschwindigkeit reduziert, mit der die Fahrzeuge aufeinander treffen. Anders als beim Frontalcrash, wo sich Geschwindigkeiten addieren im Crashfall.

      Abschließend muss man sagen, dass ein sehr geringer Anteil an Unfällen aus Heckunfällen resultiert, der sehr sehr viel größere Teil an Unfällen mit schweren Verletzungen aber aus anderen Crashszenarien, weshalb der Fokus auf diese gelegt werden sollte.

  3. Meisinger schrieb:

    Guten Tag, ich bin auf er Suche nach einem Kindersitz für unseren Zwerg auf den Petex supreme plus gestossen. Leider finde ich hierzu keine Testberichte. Ist Ihnen dieser Sitz bekannt und haben Sie ein paar Informationen für mich? Vg

    • Die Kindersitzprofis - Friederike schrieb:

      Hallo,
      den genannten Sitz kennen wir leider gar nicht. Gibt es dazu vielleicht weitere Informationen? Viele Grüße

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