Wir begrüßen unseren neuen Partner-Händler Löwenkidz aus Braunschweig, Niedersachsen. Im Interview mit uns ist die Geschäftsführerin Laura Pagano.

Wie bist du auf die Idee gekommen mit den Kindersitzprofis zu starten?

löwenkidz-logo-mit-löwenfamilieIch wollte mich schon immer als Fachhändlerin selbständig machen. Da habe ich mir 2018 gedacht: Jetzt oder nie. Die Frage war nur: Franchise oder Verbund. Ich habe mich mit beiden in Verbindung gesetzt und für die Kindersitzprofis entschieden.

Alle waren und sind sehr nett, der Austausch mit dem Netzwerk funktioniert hervorragend und ich genieße auch individuelle Freiheiten, die man mir woanders abgesprochen hätte. Beispielsweise kann ich zu den „Pflichtsitzen“ auch Modelle aufnehmen, die neu auf dem Markt sind. Und – das war mir fast am allerwichtigsten – ich durfte den Namen Löwenkidz für meinen Laden behalten. Ein Kindersitzprofi zu werden, war eine gute Entscheidung  und  ich würde es heute wieder machen.

Was war ausschlaggebend dafür, dass du dich dafür entschieden hast, Kindersitze zu verkaufen?

Fr. Pagano-demonstriert-an-einer-Attrappe-wie-eine-Babyschale-befestigt-wird.

2011 habe ich mich – nach eingehender Recherche – dafür entschieden, für unseren Nachwuchs einen Reboarder zu kaufen statt eines vorwärts gerichteten Sitzes. Also bin ich in Braunschweig in einen Kinderladen und wollte beim Ladenbesitzer den Reboarder kaufen, den ich mir ausgesucht hatte. Da behauptete der gute Mann doch schlicht: „der passt nicht. Der passt nicht in ihr Auto!“ Und das wohlgemerkt, ohne ihn probehalber in mein Auto eingebaut zu haben! Seine Aussage hat mich verunsichert, weshalb ich einen vorwärts gerichteten Kindersitz gekauft habe.

Später habe ich erfahren, dass der Reboarder doch gepasst hätte. Ich war super sauer über diese falsche Beratung und habe erstmals gemerkt, dass es an Fachleuten für Kindersitze mangelt. Dieses Ereignis war für mich der entscheidende Grund, warum ich Reboarder verkaufen wollte und wieso ich gerade Mitglied bei den Kindersitzprofis geworden bin. Ich möchte dabei helfen, Fehlkäufe zu vermeiden und Eltern die bestmögliche Beratung für ihren Nachwuchs zukommen zu lassen.

Was für Vorteile hat der Start mit den Kindersitzprofis?

Empfangsbereich-im-LadenViele! Mit so einem starken und bekannten Partner wurde ich von der Bank viel ernster genommen. Meine Kunden wissen, dass sie eine fachmännische Beratung erwarten können, und sind deswegen auch bereit, weite Wege in Kauf zu nehmen.

Trotzdem hätte ich nie gedacht, dass die Nachfrage so groß sein würde! Meine Erwartungen wurden übertroffen! Die Termine für persönliche Beratungsgespräche sind immer ratzfatz weg. Manchmal kommen Kunden sogar vom 30 km entfernten Hildesheim nach Braunschweig zu mir in den Laden und das ohne vorher einen Termin zu verabreden. Dann kann die Beratung für mich zeitlich zur Herausforderung werden.

Welches ist dein liebster Kindersitz und warum?

Mein persönlicher Lieblingssitz ist der Axkid Minikid. Ich bin mehr als nur überzeugt von diesem festgurtbaren Reboarder. Er ist unglaublich flexibel und passt auch in die kleinsten Autos. Und er ist die perfekte Langzeitlösung für den wachsenden Nachwuchs. Aber auch hier gilt: Der Kindersitz muss zur Anatomie des Kindes passen. Es geht ja vordringlich um dessen Sicherheit. Ich bin der Überzeugung, dass es immer eine Lösung für die Herausforderung Kindersitz im Auto gibt, solange man bereit ist, gemeinsam nach ihr zu suchen!

Was war der schwierigste Fall, den du bisher hattest?

Babyschalen mit Stützfuß im Regal aufgestelltEin Ford: Baujahr 2001. An das Modell kann ich mich nicht mehr erinnern. Das Auto hatte keinen Isofix-Anschluss, keinen abschaltbaren Airbag auf dem Beifahrersitz und riesige Staufächer unter den Rücksitzen. Das waren mit Abstand die größten Staufächer, die ich je in einem Auto gesehen habe. Ich stand vor der Frage, wie ich einen Reboarder mit Stützfuß sicher in dieses Fahrzeug einbaue. Keine einfache Aufgabe!

Denn je nach Hersteller muss das Fach entweder gefüllt sein oder der Stützfüß darf nur ins geöffnete Fach oder der Einbau ist überhaupt nicht erlaubt. Die Lösung war dann halb so spektakulär, dafür aber sicher! Der Stützfuß wurde einfach vor dem Fach platziert.

Der Blick in die Zukunft – was planst du für die kommenden Jahre?

Ich hoffe natürlich, dass es auch weiterhin so gut läuft wie bisher. Ich habe ganz viele Ideen, die momentan aber noch nicht spruchreif sind. So viel kann ich zumindest verraten: es geht immer darum Eltern-und-Kind glücklich zu machen. Meine Vision ist es, dass eines Tages alle Kinder aus meiner Region rückwärtsfahren. Bis dahin habe ich noch einiges zu tun und ich freue mich darauf!

Mit den besten Grüße von den Löwenkidz!

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