Gemeinsam mit Axkid starteten wir vor einiger Zeit eine Aktion, bei der unsere Facebook-Fans den neuesten Reboarder aus dem Hause Axkid bereits vor dem Verkaufsstart unter die Lupe nehmen durften. Uns erreichten viele Bewerbungen, aus denen wir vier Familien aussuchten, die den Axkid Wolmax für uns testen konnten. Eine davon ist Lucccy und sie berichtet bei uns im Blog, wie ihr der Wolmax gefallen hat.

Lucccy nutzt für ihr Kind seit einigen Jahren den Axkid Kidzofix. Ihr Kind ist 5 Jahre alt, die Familie fährt einen Suzuki Wagon R+. Lesen Sie hier, ob und wie der Wolmax unserer Gastbloggerin und Ihrem Kind gefällt.

Axkid Wolmax – Ein Erfahrungsbericht

Wolmax im Auto„Wir hatten das Glück, den neuen Axkid Wolmax zur Markteinführung testen zu dürfen. Als langjährige Nutzer des Axkid Kidzofix waren wir sehr gespannt. Ich werde in meinem Erfahrungsbericht also ab und an Vergleiche zum 2012 gekauften Kidzofix (der aktuell erhältliche Nachfolger ist der Duofix) ziehen.

Als der Wolmax geliefert, wurde war ich zunächst überrascht wie leicht das Paket war. Durch die andere Basis ist der Wolmax deutlich leichter, was beim Ein- und Ausbau angenehmer ist. Für alle, die gerne technische Daten haben: der Wolmax wiegt 9,6kg, der Duofix liegt bei 14,8.

An dieser Stelle möchte ich gerne auch unsere längeren Erfahrungen mit dem Kidzofix einfließen lassen: wir haben die Möglichkeit des Einbaus mit Isofix beim Kidzofix nie genutzt. Wir genießen die Möglichkeit, den Kidzofix gegurtet variabel einzubauen und somit die Beinfreiheit nach den Bedürfnissen des Kindes und des davor sitzenden Erwachsenen anpassen zu können. Ich persönlich würde mich daher heute für den leichteren Sitz ohne Isofix entscheiden. Denn auch beim gelegentlichen Ausbau zur Reinigung des Autos würde ich mir einen leichteren Sitz wünschen. Von daher ein klarer Pluspunkt für den Wolmax.

Als nächstes habe ich mich im Wohnzimmer mit den Funktionen des Sitzes vertraut gemacht, schließlich gibt es doch Unterschiede zwischen den Sitzen.

Zunächst fiel mir der neue Bezug auf. Im Vergleich zu unserem 2012er Sitz ist der Bezug viel wertiger geworden. Beim Probesitzen kam gleich das kindliche Testurteil „viel kuscheliger“. Das gleiche gilt für die Gurtpolster. Während die „alten“ Polster eher hart sind und dem Kind ab und an unangenehm waren, sind die neuen Gurtpolster viel angenehmer gestaltet.

Dann kam die Einstellung der Kopfstütze. Nach einem kurzen Blick in die Anleitung machte ich mich ans Werk. Die Verstellung geht relativ einfach: Reißverschluss am Bezug öffnen, Schnalle öffnen, Gurte rausziehen, Kopfstütze abklicken und auf neuer Position einklicken, Gurte einfädeln, Schnalle schließen, Reissverschluss zu. Mein großes Aber: beim eingebauten Sitz, der wohlmöglich noch am Vordersitz anlehnt, geht das dann nicht mehr so einfach. Wenn ich häufig unterschiedlich große Kinder mitnehmen müsste, würde ich vermutlich auf einen Axkid Sitz mit selbsteinstellender Kopfstütze zurückgreifen wollen. Nur als Hinweis für alle, die über einen Zweitsitz für Oma mit mehreren Enkeln nachdenken.

Axkid Wolmax: Der Einbau

Axkid Wolmax im Auto

Wir haben den Sitz dann in einen Suzuki Wagon R+ eingebaut. Der Einbau ging mir schnell und einfach von der Hand. Das Einfädeln des Autogurts durch den Sitz finde ich beim Wolmax deutlich einfacher als beim Kidzofix. Die Spanngurte waren schnell und einfach montiert, was mich positiv überrascht hat. Ich hätte das Spannen der Gurte von Hand komplizierter erwartet. Trotzdem habe ich bei selbststraffenden Gurten ein besseres Gefühl, da ich mir nicht sicher bin, ob ich die Gurte von Hand fest genug gezogen habe.

Das System der Spanngurte unterscheidet sich aber deutlich von den mir bekannten Axkid Spanngurten: die Gurte sind nicht zweiteilig, sondern man hat einen durchgehenden Gurt mit Schlaufe am Ende. Man nimmt den Gurt vom Sitz ab, fädelt den Haken vom Sitz durch die Schlaufe am Ende des Gurtes und hakt den Gurt wieder am Sitz ein. Es entfällt also die Option, den Spanngurt an im Auto montierten Ösen einzuhaken.

Das Kind im Wolmax

Als letzter Schritt kam das Probesitzen: mein 5jähriger Sohn passte problemlos in den Sitz und ich – zugegeben eher klein – konnte noch davor Platz auf dem Beifahrersitz nehmen.

Mein persönliches Fazit zum Axkid Wolmax

Axkid Wolmax Reboarder eingebautAxkid hat seit Kauf unseres ersten Reboarders tolle Verbesserungen an den Sitzen vorgenommen: die Bezugsstoffe und die Gurtpolster haben an Komfort gewonnen, die Längenverstellung für die Gurte ist für angeschnallte Kinder nicht mehr erreichbar.

Der Wolmax ist ein günstiger Reboarder, den man leicht montieren kann. Im Dauergebrauch für ein Kind fest in einem Auto montiert kann ich ihn mir sehr gut vorstellen, wenn man auf den Komfort der sich anpassenden Kopfstütze und der selbstspannenden Gurte verzichten mag.

Sollte ich heute nochmal einen Reboarder kaufen, fiele meine persönliche Entscheidung vermutlich auf den Minikid. Warum?

Ich habe durch den Wolmax gemerkt, wie angenehm es ist, einen „leichten“ Sitz einzubauen. Dazu kommt das Wissen, dass ich weder die Isofix-Befestigung noch die Vorwärtsfunktion unseres bisherigen Sitzes je genutzt habe. Aber ich habe es schon anklingen lassen: ich mag die automatische Anpassung der Kopfstütze, da sie auch ein wenig als Kontrolle dient, dass die Gurte wirklich fest genug gezogen sind.“

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