Folgesitze der Klasse 2-3, 15-36 kg

Wenn Ihr Kind aus dem Reboarder herausgewachsen ist und in die nachfolgende Kindersitzgruppe wechseln soll, muss es laut derzeitiger Gesetzeslage mindestes 15kg wiegen. Erst dann ist der Körperbau stabil genug, die einwirkenden Kräfte im Falle eines Unfalls mit Sicherung durch den 3-Punkt-Gurt ausreichend aufzunehmen. Bedenken Sie aber auch, dass das Kind alt genug sein muss um zu verstehen, dass es mit dem Fahrzeuggurt nicht herumspielen darf und wie wichtig es ist, immer ordentlich sitzen zu bleiben.

Um den Kind den bestmöglichen Schutz zu gewähren sollte der Kindersitz über einen mitwachsenden Seitenschutz und eine Kopfstütze verfügen. Von der Nutzung von Sitzerhöhungen bzw. Sitzkissen (sogenannte Popokissen) raten wir, auch auf kurzen Strecken, dringend ab. Denken Sie bitte immer daran, dass sich innerorts die meisten schweren Verkehrsunfälle mit Personenschaden ereignen. http://www.adac.de/_mmm/pdf/statistik_4_1_innerorts_42803.pdf

Wichtig für die Wahl des richtigen Sitzes ist auch hier die Kompatibilität des Sitzes mit dem Auto und den Mitfahrern (Gurtführung, Gurtstraffung, Zugang zum Gurtschloss, maximale Höhe der Kopfstütze). Unsere Kindersitzprofis beraten Sie hierzu gerne umfänglich, um den passenden Sitz für Ihr Kind zu finden.

Bitte denken Sie immer daran, das Rückwärtsfahren solange wie möglich auszureizen, denn es ist die sicherste Variante, Kinder im Auto zu transportieren. Ziehen Sie gegebenenfalls den Kauf eines weiteren Reboarders in Betracht, sollte Ihr Kind sehr früh Platzmangel im aktuellen Reboarder haben oder die Gewichts- und Größenbeschränkungen des Sitzes ausgereizt haben. Der Umstieg auf den „Erwachsenengurt“ ist für die Kinder eine ziemliche Umstellung und sollte deshalb so spät wie möglich erfolgen.

Crashtest Sitzerhöhung

Schauen Sie sich um, welche Folgesitzeauswahl wir für Sie bereit halten!